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Kimolos

KimolosGerade mal ca. 8,5 km beträgt die maximale Länge und 7 km die maximale Breite dieser liebenswerten Insel mit ihrer zerklüfteten Küste, die nur durch eine knapp über 1 km breite Meerenge von der größeren Kykladeninsel Milos getrennt ist.
Lage der Insel auf Google Maps

Auf Kimolos ist es noch üblich, dass jeder jeden freundlich auf der Straße grüßt. Der Hauptort, der hier schlicht „Chorio“ (=Dorf) statt wie auf den meisten Inseln „Chora“ genannt wird, gruppiert sich um ein altes Burgviertel auf einer Hügelkuppe. Fast die gesamte Inselbevölkerung von weit unter Tausend lebt hier. Entsprechend lebendig wirkt das Dorf. Es gibt mehrere Supermärkte und Gemischtwarenläden, zwei Bäcker einen Metzger, etliche Cafés und Tavernen. Zum Kaffee und zum Aperitif trifft sich die Männerwelt von Kimolos im Kali Kardiá in der Hauptgeschäftsstraße.

Burgviertel des Chorio

Viele der alten terrasierten Felder ringsum und nahezu über die ganz Insel verteilt, deren karges Erdreich von Trockensteinmauern zusammengehalten wird,  werden noch landwirtschaftlich genutzt. Immer wieder trifft man  – meist ältere – Bauern bei er Feldarbeit und auf ihren Eseln oder alten, klapprigen Minitraktoren unterwegs. Getreide, Wein, Tomaten, Zucchini und Kürbisse werden angebaut. Die Bäume in den Gärten tragen pralle, rote Granatäpfel, Zitronen und Quitten. Große Kakteen hängen voller Früchte. Außer Schafen und Ziegen weiden auch einige Rinder. Weitere Erwerbsquellen sind Fischerei und Bergbau. Einige Insulaner pendeln zum nahen Milos.

Tourismus beschränkt sich weitgehend auf Tagestourismus von Milos aus. Freilich kann man auch übernachten. Es gibt mehrere Privatunterkünfte, aber keine größeren Hotels. In vielen Tavernen kann man die Spezialitäten der Insel probieren. Von touristischem Interesse sind vor allem die interessanten Gesteinsarten und -formationen der einst vulkanischen Insel und natürlich die zahlreichen Strände – darunter auch schöne sandige Abschnitte.

Ich habe die Insel gerade erst diesen Herbst besucht. Mein Reisebericht darüber wird bald auf dieser Website stehen. Noch ist er nicht fertig, dafür habe ich aber schon einmal Fotostrecken vom Chorio, dem Hauptort und unseren Wanderungen zu dem pilzförmigen, Skiadi genannten Felsen und zu dem Thermalbad und Strand von Prasa auf Flickr veröffentlicht.

> Essen und Schlafen auf Kimolos

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