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Samos: Pythagorio u. Umgebung

Tipps für Pythagorio

Link: Offizielle Website der Gemeinde (auch deutsch)

Den schönsten Gesamteindruck des malerischen Städtchens hat man entweder von der Fähre aus oder von dem Weg, der zu dem etwas außerhalb gelegenen Kloster Spilianis hinaus führt. So nimmt man das große Hafenbecken, die schlichten weißen Häuser mit ihren leicht geschrägten roten Ziegeldächern und den dominierenden Kastro-Hügel mit seinen steinernen Burgresten und seiner weißen Kirche gleichzeitig als harmonisches Ganzes wahr.
Pythagorio ist ein lebendiges, stark vom Tourismus geprägtes Städtchen mit vielen Unterkünften, Tavernen und Cafés und einem sehr nahen Flughafen, dessen Fluglärm sein Manko ist.

Sehenswertes

Innerhalb des Ortes stellt wohl der Kastro-Hügel die größte Attraktion dar. Ein 1822-24 erbautes und nach seinem Verfall restauriertes Kastell und eine der Metamorfosis geweihte Kirche stehen auf diesem geschichtsreichen Hügel, der bereits im 3. Jahrtausend v. Chr. besiedelt war und einmal die Akropolis der Ionier, sodann römische Villen und eine frühchristliche Basilika getragen hat. Sichtbar sind noch die ausgegrabenen Fundamente der Basilika.

Außerdem gibt es ein archäologisches Museum.

Ansonsten erschlendert man sich das Städtchen wohl am besten entlang seiner Uferpromenade, von der im Zentrum die zur Busstation führende Geschäftsstraße Likourgou Logotheti abzweigt und etwas weiter nördlich steilen Gassen zum sich den Hang hinaufziehenden Ortsteil führen. Touristenbüro, Post und Taxistand sind auch in der Likourgou Logotheti.

Etwas außerhalb bequem zu Fuß zu erreichen sind das Höhlenkloster Spilianis und der Tunnel des Eupalinos zu besichtigen. Beide liegen am Hang des nördlich von Pythagorio ansteigenden Ampelos-Bergs. Man geht ein Stück die Straße nach Samos-Stadt, bis nordwärts ein Sträßchen abzweigt, das zu den beiden Sehenswürdigkeiten führt. Von ihm zweigt nach ungefähr einem halben Kilometer der Weg hinauf zum Kloster ab, der am Anfang aus von Leuchten flankierten breiten Steinstufen besteht. Bereits vom Weg hinauf und vor allem von der Klosterterrasse genießt man einen schönen Blick weit über das Meer und auf Pythagorio mit seinem Kastrohügel auf der einen und den Flughafen und das Ireon auf der anderen Seite.

Um zum Eupalinos-Tunnel zu gelangen geht man zurück hinab auf das Asphaltsträßchen, von dem man kam und folgt diesem ein Stück weiter.

Auch das nicht ganz 6 km entfernte Heraion ist bequem von Pythagorio aus zu erreichen. Es gehen mehrmals täglich Busse. Will man zu Fuß gehen, so kann man großenteils den Strand entlang laufen, statt auf der doch recht befahrenen Straße zu gehen.

Unterkunft

Hotel Alexandra

Adresse: 22 Metamorfoseos Sotiros, 83103 Samos
Tel.:
22730 61429
Lage:

Sehr ruhig, von der Straße zurückgesetzt, inmitten von Gärten in einer Seitenstraße der Hauptgeschäftsstraße L. Logothetis gelegen. Von der „Tigani“ genannten Hafenpromenade aus kommend schlägt man die L. Logothetis ein, kommt zunächst am Taxistand vorbei, dann links am Touristeninformationsbüro und biegt schließlich die zweite Seitenstraße nach links ein (6th August oder Metamorfosis Sotiros genannt). Unweit davon ist unsere Lieblingstaverne „Maritsa“ an der Ecke der „Despoti“-Gasse. Um vom Hotel zu ihr zu gelangen, geht man daneben die breite Steintreppe zur Despoti-Gasse hinab. Gleich am nächsten Ecke stößt man auf die Taverne.
Ausstattung:
Die Zimmer und Duschbäder sind winzig und spartanisch, aber zweckmäßig eingerichtet und haben Steinböden. Auf die kleinen Balkons beispielsweise der Zimmer 3 (ein schönes Eckzimmer) und 4 hängen die Äste von Orangenbäumen über und zwischen viel Grün blickt man auf ein Zipfelchen Meer. Ähnlich der Pension „Hotel Manolis“ in Kokkari ist es eines jener immer wieder in Griechenland anzutreffenden älteren, von alten Leuten geführten Häuser, die schon bessere Zeiten gesehen haben. Alles wird einwandfrei sauber gehalten, aber kaum renoviert. Sein Inhaber, ein sehr freundlicher älterer Herr, wohnt in der unteren Etage und sitzt oft auf einem Plastikstuhl an der Straßenecke. Die Rezeption ist meist nicht besetzt. Dafür steht hier ein großer Kühlschrank für die Gäste. Umgeben ist das Haus von einem schönen Garten.

Kafenion

An der Hafenpromenade haben große moderne Bars und Cafes, auf deren Terrassen man in die Polster von Korbsesseln versinken kann, die traditionellen kleinen Kafenions verdrängt.
Doch zumindest ein Kafenion, das typische Merkmale dieser Spezies bewahrt hat, gibt es noch. Es liegt an der Bushaltestelle in der Hauptgeschäftsstraße Likourgou Logethi und heißt Stathmos, was Haltestelle bedeutet. In den Morgenstunden sitzen hier Griechen vor ihren Kaffeetässchen. Ab dem Mittag wird es vorwiegend von Touristen belagert, die Ouzo oder Bier bevorzugen, zu dem kleine Häppchen (Meze) serviert werden.

Taverne

Eindeutig unsere Lieblingstaverne, sowohl wegen des guten Essens als auch wegen des schönen Ambientes und der familiären, freundlichen Atmosphäre (gegenüber der Taverne „Afrodite“, die wir u.a. auch besuchten):

Taverne Maritsa

Lage: Nicht an der Hafenpromenade sondern im Innern des Ortes, am Eck Odos Pythagora (erste Seitenstraße links, wenn man von der Hafenpromenade kommend die Hauptgeschäftsstraße Likourgou Logotheti hinein geht) und Odos Despoti (zweigt als zweite Straße links der Likourgou Logotheti von der Hafenpromenade ab). Man sitzt im schönen, ruhigen großen Garten unter Bäumen und einer Pergola

Spezialitäten: großer Holzkohlengrill sowie wechselnde gekochte und im Backofen gegarte Speisen. Außer einer reichhaltigen Standardkarte gibt es jeweils Tagesspezialitäten, die auf einer Tafel am Eingang angeschrieben sind. Darunter sind zuweilen abends Lamm im Ganzen gegrillt, gegrillter Oktopus sowie Komplettangebote wie beispielsweise eine Brasse mit Beilage, Salat, Tzatziki und einem Glas Wein zum günstigen Komplettpreis.

Inhaber: Maritsa Iliou mit ihrer freundlichen Familie

tel.: 22730 61957

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