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So war’s: Die Lesung in Augsburg am 13. Juni 2009

lesungCafeAmMilchberg

So war’s im Café am Milchberg
am Samstag, den 13. Juni 09:

Die erste öffentliche Vorstellung meines Buches „Griechenland erleben – mehr als Säulen und Sonne“

Das war nun also die Premiere. Sie war natürlich ein Heimspiel. In dem sympathischen Café am Milchberg in meiner Heimatstadt Augsburg fand meine erste Lesung statt. Einige liebe, vertraute Gesichter von Freunden und Bekannten im Publikum milderten das Lampenfieber, das natürlich mit diesem ersten öffentlichen Auftritt verbunden war. Sehr hilfreich war auch die gute Vorbereitung und technische Ausstattung des Cafés am Milchberg. Geduldig hatte Herr Finkenbeiner von der Betreibergesellschaft des Cafés, der CAB ( Caritas Augsburg Betriebsträger GmbH), mit mir Details per E-Mail abgesprochen. Rednerpult, Mikrophon, Leinwand und Beamer waren vorhanden. Fabian Christi vom Café am Milchberg half mir dabei, alles bequem einzurichten. So konnte ich meinen Vortrag mit passenden Fotos untermalen. Mein Mann Nenad, von dem die Illustration im Buch sind, war auch mit dabei und bediente meinen winzigen Acer Aspire One-Netbook, von dem die Fotos kamen. Vorher und nachher war griechische Musik zu hören. Ein schöner Einstieg war die freundliche Einleitung von Fabian Christi. Auch sie half mir, das Lampenfieber zu überwinden und entspannt und mit sehr viel Freude an die Sache ran zu gehen.

Das Café war gut besetzt, aber nicht überlaufen, was für eine angenehme Stimmung sorgte. Ich schätze rund zwanzig Gäste waren anwesend. Die Atmosphäre war ruhig und aufmerksam. Vorgetragen habe ich aus dem Buch natürlich vorwiegend die unterhaltsameren, stimmungvolleren Passagen, wie zwei der Erlebnisberichte, die die meisten Kapitel einleiten. Außerdem habe ich einen Text über den einzigartigen, aus urbanen Subkulturen hervorgegangenen Musikstil Rembetiko gelesen. Aus dem Kapitel „Raum und Zeit“, das sich mit allem befasst, was die beiden füllt, also Landschaften,Dörfer, das Meer, seine Bedeutung für die Griechen einst und heute, die Struktur des Jahres und des Tages, Lieblingsbeschäftigungen der Griechen etc., habe ich drei kleine Passagen herausgegriffen: Eine über die Jahreszeit, zu der das Land am wenigsten von Touristen besucht wird, den Winter; eine über Landbau in Griechenland und eine, mit zahlreichen Zitaten aus der griechischen Litertur, zum Meer. Schließlich habe ich aus dem ansonsten großenteils trockenen und informativen Material zur griechischen Küche, Religion, Literatur und Musik kleine Kostproben vorgetragen. Das waren z.B. Begriffserklärungen zu Charon, dem Pendant unseres Sensenmanns, und die zu griechischen Helden des Freiheitskampfes, den Palikaren. Damit das nicht ganz so trocken daher kommt, stehen am Eingang wieder, wie oft im Buch, Literaturzitate. Außerdem habe ich mitten aus dem Text zur griechischen Küche eine Passage zu preiswerten Fischsorten und -gerichten gegriffen, da ich es immer wieder schade finde, dass sich viele Griechenlandbesucher von den Hinweisen so mancher Reiseführer, Fisch sei teuer, von diesem Genuss abhalten lassen, statt die preiswerteren Alternativen zu den in der Tat nicht billigen Fischen der Kategorie A aufzustöbern. Ich habe mich sehr gefreut, dass sich im Anschluss an die Lesung lebhafte Gespräche ergaben, die gespickt waren von Erinnerungen an Griechenlandreisen, Gelesenes, Gesehenes und Geschmecktes. Ein Zentrum des Interesses war auch der gut bestückte Büchertisch, auf dem Frau Stadler von der Augsburger Buchhandlung am Roten Tor nicht nur mein Buch, sondern eine schöne Auswahl an Literatur zum Thema und vor allem Werken griechischer Autoren neben einigen CDs ausgebreitet hatte. So verflog die Zeit bis zum Geschäftsschluss des Cafés um 22.00 h im Nu und die letzten Gespräche zogen sich bis zur Bushaltestelle hin. Ein herzliches Dankeschön allen Besuchern und dem Team vom Café am Milchberg und der CAB dafür, dass dieser mit viel Lampenfieber erwartete Anlass ein solch schöner Abend wurde!

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