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Regisseur Spiros Stathoulopoulos

Bereits mehrfach ausgezeichnet wurde der 1978 geborene griechisch-kolumbianische Regisseur Spiros Stathoulopoulos, zum ersten Mal im jungen Alter von vierzehn. Bevor er sich mit eigenen Regiearbeiten hervortat und die eigene Produktionsfirma Kosmokrator Sinem startete, hatte er schon als Cutter mit dem renommierten kolumbianischen Regisseur Carlos Palau zusammen gearbeitet hat. Dieses Jahr ist Stathoulopoulos mit seinem neuen Film „Meteora“ auf der Berlinale vertreten.

Biographie und Filmograpie:

Der 1978 als Sohn eines griechischen Vaters und einer kolumbianischen Mutter geborene Spiros Stathoulopoulos wuchs in Thessaloniki auf, bis seine Familie nach Kolumbien zog. Sehr früh begann er sich mit dem Medium Film zu beschäftigen. Seine erste Auszeichnung erhielt er im Alter von vierzehn Jahren für sein Kurz-Video „Dimension“. Mit achtzehn leistete er seinen Militärdienst bei der griechischen Armee, was ihn zu dem Kurzfilm „Nekropolis“ inspirierte. Er ging zur Ausbildung nach Hollywood und  arbeitete als Cutter für den renommierten Kolumbianischen Regisseur Carlos Palau bei dessen Film „Habitos Sucios“. Sein erster eigener Spielfilm PVC-1 wurde 2007 in Cannes auf der „Directors‘ Fortnight“ vorgestellt und gewann beim Internationalen Filmfestival von Thessaloniki im gleichen Jahr den Director’s Award. Immer wieder betont der Regisseur seine griechischen Wurzeln. So spielt auch sein neuer Film, mit dem er sich auf den 62. Internationalen Filmfestspielen in Berlin vorstellt, in Griechenland, und zwar vor der beeindruckenden Kulisse der UNESCO Weltkulturerbestätte Meteora, deren bis ins 13. Jahrhundert zurückgehende, auf steilen Felsen errichtete Klöster zwischen Himmel und Erde zu schweben scheinen.

Spiros Stathoulopoulos im Interview:

in einem auf greekreporter.com veröffentlichten englischsprachigen Interwiew , in dem er über seine Arbeit und seine Erfahrungen in Griechenland und Kolumbien spricht, beantwortet er u.a. die Frage, wie er seine ethnische Herkunft einordnet:

“… 1985 zogen wir nach Kolumbien, aber jeden Sommer reiste ich nach Griechenland. Ich liebe Griechenland und werde meine Einstellung niemandem zuliebe ändern. Jedes Mal, wenn ich es wieder verlassen musste, weinte und klagte ich, weil ich lieber dort geblieben wäre. Meine Freunde waren dort.“

Die Zeit zwischen zwei Griechenlandaufenthalten überbrückte er, indem er sich einen genügend großen Vorrat an Chiptüten der Marke Draculinia mitnahm, die er sparsam verzehrte, damit sie bis zur nächsten Griechenlandreise reichten. War die letzte aufgegessen, war es Zeit, endlich wieder nach Griechenland zu reisen.

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2 Kommentare leave one →
  1. 2012/02/12 8:14 pm

    Meteora ist ein großartiger Film!

Trackbacks

  1. Griechenland erleben - Genuss, Kultur und Lebensart » Griechenland auf der Biennale 2012

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