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Fettnäpfchenführer Griechenland

2012/04/12

Heute möchte ich hier mal eines meiner eigenen Bücher vorstellen:

Gerade ist er neu erschienen: Mein „Fettnäpfchenführer Griechenland„, mein zweiter Ansatz einer Annäherung an griechische Mentalität, Gegenwartskultur und Lebensart.

Damit kam das Buch just in einer Zeit heraus, in der viele Menschen in Griechenland vor großen Problemen stehen, die ihren Alltag belasten, sie in ihrer finanziellen Existenz erschüttern und Lebenspläne zunichte machen. Um so beneidenswerter, wie unerschütterlich Würde, Stolz und Gastfreundschaft der meisten von ihnen Bestand haben.

Zur gleichen Zeit scheinen sich ausländischen Augen, die auf das Land blicken, Eurozeichen über die Pupille zu legen. Die Finanzkrise symbolisierende Eurozeichen schieben sich heute über das Griechenlandbild ganz so wie einst ein Vorhang aus antiken Säulen und Urlaubsidylle-Klischees. Fast schon synonym wird heute das Wort Griechenland mit Krise gebraucht. Ähnlich eng war es zuvor für die einen an die Antike, für andere an Ouzo, Feierlaune und Strandfreuden geknüpft – eine Tatsache, die mir schon seit Jahren aufgefallen ist, so dass ich mein erstes Buch über Griechenland „Griechenland erleben – mehr als Säulen und Sonne“ nannte. Denn kaum ein Land wird so klischeehaft betrachtet wie gerade Griechenland. Stärker noch als in meinem ersten Buch will ich mit dem neuen „Fettnäpfchenführer Griechenland“ diese Mauer an Klischees aufbrechen. Gerade in schweren Zeiten wie diesen will ich das auf humorvolle, lockere Art tun. Deshalb steht eine unterhaltsame Erzählung über drei Deutsche, die im Land der Hellenen unterwegs sind, im Vordergrund. Über drei Deutsche, die dabei auf so manches Befremdliche im fremden Land stoßen und die den Griechen mindestens ebenso oft recht befremdlich erscheinen. Unterschiede in der Mentalität und in den Verhaltenskodizes des Alltags führen zu allerhand peinlichen Tritten in gut gefüllte Fettnäpfchen, (körper-)sprachliche Missverständnisse ziehen seltsame Verwicklungen nach sich. Das Terrain außerhalb von reinen Touristentummelplätzen hat viele lohnenswerte Entdeckungen und großartige Erlebnisse zu bieten, kann sich aber auch als recht stolpersteinig erweisen. All das liest sich lustig. Am eigenen Leib möchte man manches von dem, was den drei deutschen Protagonisten des Buches widerfährt, vielleicht weniger erfahren. So soll der Text neben dem Unterhaltungswert einen gewissen »Lehrwert« haben oder einfach auch nur dazu führen, dass ich der Leser nach der Lektüre ein wenig heimisch fühlt im Land der Hellenen. Statt unsicher nach Stolpersteinen Ausschau zu halten oder gar übel zu straucheln, soll er den Kopf frei haben für Erkundungen und Entdeckungen und das Herz weit offen, damit griechische Lebensfreude einziehen kann und damit ihn das kefi packt, jenes unbeschreibliche Lebensgefühl, das kein Geschenk der Götter ist, sondern aufgebaut, gehegt und gepflegt werden will.

Übrigens: Verpackt in die Handlung ist auch ein realistischer, stimmungsvoller Reisebericht von den Inseln Kos, Nissyros, Tilos und Astypalea, die der Inselgruppe des Dodekanes angehören, und den Kykladeninseln Amorgos und Astypalea. Und einen kompakten Führer durch die griechische Körpersprache gibt es obendrein.

  • Verlagswebsite des Buches mit drei kompletten Episoden als Leseproben

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4 Kommentare leave one →
  1. Gabi permalink
    2012/04/12 4:52 pm

    Hallo Heidi,

    das ist lustig – gestern Abend habe ich auf der Suche nach neuer griechischer Lektüre dein Buch bei Amazon bestellt – bin schon sehr neugierig, die Leseproben haben mir gut gefallen.

    LG Gabi

  2. 2012/04/13 8:45 am

    Hallo Gabi, herzlichen Dank für Deinen Kommentar. Das freut mich natürlich sehr! Bin gespannt, wie Dir das Buch gefällt und würde mich sehr über Dein ehrliches Feedback freuen – Entweder hier als Kommentar, oder bei Amazon als Rezension oder natürlich gern auch an mich direkt per E-Mail. unter jovanovic@conbook.de. Als Dank dafür gebe ich Dir gern persönliche Reisetipps für Griechenland, falls Du mal welche brauchen solltest. Denn natürlich habe ich nicht nur die auf dieser Website beschriebenen Inseln besucht, sondern fast alle sowie einige Ziele auf dem griechischen Festland.Liebe Grüße von Heidi

  3. Gabi permalink
    2012/04/14 2:23 pm

    Hallo Heidi,

    mit dem Feedback das dauert noch etwas. Hab mir das Buch extra als Urlaubslektüre bestellt und der Urlaub – natürlich auf den griechischen Inseln – startet erst im Juni.
    Bitte den Newsletter „Heiliges Licht“ stoppen, der flutet mir seit heute Mittag mein Mailfach zu und kommt immer wieder, egal, was ich mache.

    LG Gabi

    • 2012/04/15 1:42 pm

      Hallo Gabi,

      tut mir leid. Mit dem Newsletter „Heiliges Licht“ habe ich natürlich nichts zu tun. Ich verschicke keinerlei Newsletter. Welche E-Mail-Adresse steht denn als Absender darin? Meine?Das würde bedeuten, dass er sie missbraucht. Ich wäre dir deshalb sehr dankbar, wenn Du mir an die in meinem letzten Kommentar genannte E-Mail-Adresse direkt antworten könntest. Könntest Du mir vielleicht den Newsletter an die Adresse weiterleiten, damit ich sehen kann, was das ist? Komisch ist das Ganze schon, da ich ja hier einen Artikel mit dem Titel „Heiliges Licht“ geschrieben habe. Falls irgendein Spambot dahinter steht, hätte er also sowohl E-Mail-Adresse als auch Titel hier ausgelesen, was natürlich peinlich wäre und wogegen ich versuchen müsste, etwas zu unternehmen. Liebe Grüße von Heidi und noch einen schönen Sonntag!

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